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Camorra - ein Bulle räumt auf

Info

OT: 
Napoli violenta

Jahr: I 1976
R:
Umberto Lenzi
B:
Vincenzo Mannino
K:
Fausto Zuccoli, Sebastiano Celeste
M:
Franco Micalizzi
D:
Maurizio Merli, Carlo Gaddi, John Saxon, Elio Zamuto

Quelle: VHS (VPS)

 

Inhalt

Commissario Betti (Maurizio Merli), härtester Schnauzbart der italienischen Polizei, bekommt einen neuen Wirkungskreis: Neapel, die Stadt, in der das Verbrechen fröhliche Urständ' feiert. Betti erfreut sich dank seiner eigenwilligen Ermittlungs- und Verhaftungsmethoden - zumeist härter als die Polizei erlaubt - nicht unbedingt der uneingeschränkten Wertschätzung seiner Vorgesetzten. Doch die Erfolge geben dem Commissario recht. Und der Zweck, nämlich die Aufklärung einer Serie von Banküberfällen und die Jagd auf den Camorra-Chef "Il Generale" (Barry Sullivan), heiligt schließlich die Mittel.
Als aber eine Reihe seiner Männer bei diversen verdeckten Operationen unter die Räder kommt, schwindet Bettis Rückhalt in der Polizeiführung weiter. Zusammen mit seinem Assi Silvestri (Carlo Gaddi) nimmt der Kommissar das Gesetz in die eigenen Hände, und die können bekanntlich kräftig zupacken.

Zitate:

Autodieb: „Ich hab’s im Rücken.“ – Betti: „Gleich hast Du’s auch am Arsch.“

„Betti wollt’ nicht mit leeren Händen kommen: Da hat er dieses Stück Scheiße mitgebracht.“ (Polizist zu Betti, der den Autodieb im Revier abliefert)

„Ich glaube, für den habe ich eine Kugel übrig.“ (Der Generale hat eine tolle Idee für die Exekution eines Undercover-Polizisten auf der Bowlingbahn)

Die Kritik des Gunslingers:

Ein schönes Beispiel für den italienischen Polizeifilm der mittleren 70er, in dem der erfreulich rüde Umgangston mit der brutalen Action korrespondiert. Maurizio Merli schlüpfte hier zum zweiten Mal nach "Verdammte, heilige Stadt" in die Rolle des knüppelharten Bullen Betti.
Der Film zerfällt in zwei Haupt- und zahlreiche Nebenhandlungs-Stränge, die allein durch die Figuren Bettis und Silvestris verbunden sind. Im Vordergrund steht die Jagd auf den ultrabrutalen Camorra-Paten, der nicht nur Schutzgelder erpresst, sondern auch seinem ehemaligen Geschäftspartner Capuano (John Saxon) ans Leder will. Dann ist eine Serie von blutigen Banküberfällen aufzuklären, hinter denen der Profi Casagrande (Elio Zamuto) zu stecken scheint, der allerdings immer ein ziemlich wasserdichtes Alibi hat. Schließlich gibt es den üblichen Strauß an Überfällen, Entführungen, Vergewaltigungen und Diebstählen, der den Kommissar auf Trab hält.
Das alles ist temporeich erzählt, gut fotografiert und mit einem souligen Micalizzi-Score unterfüttert. Yes, Sir!

Rating: $$$$+

Splatter:

5/10

 

 

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