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Schwarzer Engel (1975)

Info

OT: 
Obsession

Jahr: 1975
R: Brian de Palma
B: Paul Schrader
K: Vilmos Zsigmond
M: Bernard Herrmann
D: Cliff Robertson, Geneviève Bujold, John Lithgow, Sylvia Williams

Quelle: TV (Das Vierte)

 

Inhalt

An ihrem zehnten Hochzeitstag entführen Gangster Elisabeth Courtland (Geneviève Bujold) mitsamt ihrer neunjährigen Tochter Amy (Wanda Blackman): Der Immobilenmakler Michael (Cliff Robertson), betuchter Gatte und Vater, soll 500 Riesen fürs Leben seiner Lieben locker machen. Die trotz Warnung hinzugezogenen Bullen raten von der Zahlung ab und präparieren stattdessen einen Falschgeldkoffer mit einem Peilsender. Leider stellen sie sich beim Zugriff dann so dämlich an, dass die Gangster mit den Geiseln entkommen können und bei der anschließenden Verfolgungsjagt – Bumm – allesamt ums Leben kommen. 16 Jahre später befinden sich Michael und sein großspuriger Kompagnon Bob (John Lithgow) auf Geschäftsreise in Florenz. In eben der Kirche, in der er damals seine Frau kennenlernte, trifft er auf die Aushilfsrestauratorin Sandra (Geneviève Bujold), die seiner verblichenen Gattin wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Er verfällt der Frau, die ihn zurück in die Staaten begleitet und heiraten will. Doch dann wird auch sie entführt, und die Dinge scheinen sich exakt zu wiederholen.

Zitate

„Heirate ihn!“ – „Aber Mama, ich kenne ihn doch kaum!“ – „Heirate ihn erstmal, dann lernst du ihn kennen.“ (… und Sandra ist ein folgsames Kind)

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Hitchcock-Jünger Brian de Palma drehte seinen sanften Psychothriller als Wiedergänger des Hitch-Klassikers „Vertigo“: Ein Mann erliegt den Reizen einer jungen Frau, die dazu einer Toten frappierend ähnelt. De Palma hat das Tempo seines Films noch weiter gedrosselt; es gibt im Gegensatz zu Hitchcock nahezu keine Action-Szene. Die Spannung baut sich auf durch die geschickte Kameraführung, die in atmosphärischen Bildern immer wieder nahendes Unheil andeutet. Großartig ist der eindringliche Score von Bernard Herrmann, der in weiten Teilen an das Hollywoodkino der 40er- und 50er-Jahre erinnert. Herrmann arbeitete häufiger mit Hitchcock zusammen und schrieb unter anderem auch die Musik zu „Vertigo“, wodurch Ähnlichkeiten auch hier mehr sind als nur Zufall.

Rating: $$$$

Splatter:

0/10

 

 

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