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Schwarzer Engel (1946)

Info

OT: 
Black Angel
AT:

Die vergessene Stunde

Jahr: USA 1946
R: Roy William Neill
B: Roy Chanslor
K: Paul Ivano
M: Frank Skinner, Jack Brooks, Edgar Fairchild
D: Dan Duryea, June Vincent, Peter Lorre, Broderick Crawford

Quelle: DVD (Koch) (danke fürs Rezi-Exemplar!)

 

Inhalt

Die Sängerin Mavis Marlowe (Constance Dowling) ist ein gar rechtes Luder: Ihren ihr verfallenen Ehemann, den Komponisten Martin Blair (Dan Duryea), lässt sie am ausgestreckten Arm verhungern, so dass er immer tiefer in die Trunksucht abgleitet. Den aktuellen Liebhaber Kirk Bennett (John Phillips) erpresst sie ebenso wie den schmierigen Nachtclubbesitzer Mr. Marko (Peter Lorre). Es ist also nicht wirklich überraschend, dass die schöne Mavis bald ausgeträllert hat. Verhaftet und aufgrund erdrückender Indizien zum Tode verurteilt wird Kirk Bennett. Seine betrogene Gattin Cathy (June Vincent) versucht die Bullen zur Wiederaufnahme des Falles zu bewegen, doch die winken ab: Arbeitsüberlastung. Sie gewinnt Martin, um mit ihm zusammen den wahren Mörder zur Strecke zu bringen. Es geht in erster Linie um eine Brosche, die Bennett in der Mordnacht noch neben Mavis’ kalter Hand gesehen hatte, die aber der Täter kurz darauf an sich genommen hat. Der einzige Hinweis ist eine Telefonnummer auf einem Streichholzbriefchen, die sie in den Club von Mr. Marko führt. In Marko, den Martin als den Mann erkennt, den er am Tatabend zu Mavis hat raufgehen sehen, vermuten sie den Täter, die Brosche in seinem Safe. Während ihrer verzweifelten Nachforschungen läuft die Zeit für den in unschuldigen Bennett gnadenlos ab.

Zitate

„Wann lernt er endlich, dass er nicht so schnell trinken kann, wie die einschenken?“ (Joe (Wallace Ford) kritisiert Martins Konsumgewohnheiten)

Cathy: „Ich glaube, ich habe alles falsch gemacht.“ – Joe: „Ja. Die meisten Frauen tun das.“

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Flott und spannend erzähltes Thrillerdrama nach einem Roman von Cornell Woolrich, das hierzulande zu Unrecht nahezu unbekannt ist. Besonders Dan Duryea, harter Hund und böser Bursche vom Dienst, hat mir gut gefallen: ein taumelnder Einzelgänger mit Alkoholproblem, der erst am Ende seinen Weg sieht, der ihn allerdings alles kostet. Ebenso stark Peter Lorre, zwar nur in einer größeren Nebenrolle als absolut schmieriger Arsch, der, als es um seine Tochter geht, doch menschliche Züge entwickelt. Leider etwas blass bleibt dabei June Vincent, viel beschäftigte B-Movie-Actrice mit schöner Sing-Stimme, die für mich als Leading Lady zu farblos bleibt. Da hat sich das früh gekillte Bad Girl Constance Dowling tiefer ins Gedächtnis gefressen. Der Film ist im übrigen schön fotografiert, mit einigen netten Kamerafahrten und einem stimmungsvollen Licht-Schatten-Spiel.

Rating: $$$$

Splatter:

0/10

 

 

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