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Mörderklinik, Die

Info

OT: 
La Lama nel Corpo
AT:
Das Monster auf Schloss Moorley
Les Nuits de l`Epouvante (F)

Jahr: I/F 1966
R:
Elio Scardamaglia ("Michael Hamilton")
B:
Ernesto Gastaldi ("Julian Berry"), Luciano Martino ("Martin Hardy")
K: Marcello Masciocchi ("Marc Lane")
M: Francesco de Masi ("Frank Mason")
D: William Berger, Barbara Wilson, Francoise Prevost, Rossella Bergamonti ("Patricia Carr")

Quelle: VHS (mcp)

 

Inhalt

Der verkrachte und unglücklich verheiratete Arzt Dr. Robert Vance (William Berger) leitet im Jahr 1870 eine private Nervenklinik in der Provinz. Seitdem ihn ein angeblicher Mordanschlag auf seine Schwägerin fast hinter Gitter gebracht hat, ist seine einst viel versprechende Karriere am Boden. Im oberen - für Personal und Patienten verbotenen - Stockwerk der Klinik versteckt sich eine geheimnisvolle, verstümmelte Privatpatientin des Doktors in selbstgewählter Isolation. Ihre schlurfenden, deutlich hörbaren Schritte verbessern nicht gerade die Prognose für die nervlich eh' bereits angeschlagenen Bewohner.
Eine neue Schwester, Mary (Barbara Wilson), bringt neue Hoffnung in das eher triste Haus, bis bereits in der gleichen Nacht eine Patientin verschwindet - ermordet durch einen rasiermesserschwingenden Kapuzenmann. Der Doc, der alles tut, um den Mord zu vertuschen, wird zufällig beim Beseitigen der Leiche beobachtet, und zwar durch die durchtriebene Giselle de Bronteau (Rossella Bergamonti), die gerade mal in der Gegend ist. Diese steht nämlich ohne Kutsche da, nachdem sie ihren Gatten gekillt und daraufhin die Pferde samt totem Ehemann das Weite gesucht haben.
Giselle ist nicht etwa abgetörnt durch ihre Beobachtung, sondern erschleicht sich mit einer Lügengeschichte die Gastfreundschaft des Doktors. Sie nistet sich in der Klinik ein, um ihn kurz darauf mit ihrer gemachten Beobachtung zu erpressen. 50.000 Pfund nebst körperlicher Dienste soll der schicke Vance ableisten. Glücklicherweise schlägt das Rasiermesser wieder zu, erledigt die fiese Blonde und mit ihr des Doktors drängenstes Problem. Der hat inzwischen ein Auge auf die schöne Mary geworfen und weiht sie in sein Geheimnis ein.

Die Kurzkritik des Gunslingers:

Früher Giallo, der mit seiner konsequent durchgehaltenen gothischen Horroratmosphäre trumpfen kann. Zwar sind das Skript etwas löchrig, die schwülstigen Rückblenden an der Grenze zur Lächerlichkeit und das Pseudo-Happyend ein wenig übers Knie gebrochen, doch formal und auch im darstellerischen Bereich ist der Film überdurchschnittlich.
Das wirksame Zusammenspiel von Kamera, die die langen Gänge und die Treppen der Villa Parisi durchmisst, kontraststarker Licht-Schatten-Ausleuchtung und klassisch geprägtem Score, der die Stimmungen aufgreift, schafft eine düstere Gruselstimmung, die von den vorgenannten Schwächen ablenkt. Leider blieb dies die einzige Regiearbeit des hauptamtlichen Produzenten Elio Scardamaglia.

Rating: $$$$-

Splatter:

1/10

 

 

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