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Rückkehr der reitenden Leichen, Die

Info

OT: 
El Ataque de los Muertos sin Ojos

Jahr: SP 1973
R, B:
Amando de Ossorio ("Amando Ossori")
K: Miguel F. Mila
M: Anton Garcia Abril
D: Luciano Stella ("Tony Kendall"), Esperanza Roy ("Esther Roy"), Fernando Sancho, Francisco Brana ("Frank Brana")

Quelle: TV (arte)

 

Inhalt

Zum 500. Mal jährt sich in dem kleinen Weiler Berzano die Verbrennung satanistischer Tempelritter. Diese, not very amused, hatten den Dörflern auf dem Scheiterhaufen zu eben diesem Jubiläum ihre Wiederkunft als Untote angedreut. Zur Feier des Tages hat Bürgermeister Duncan (Fernando Sancho) den Feuerwerker Jack Marlowe (Luciano Stella) engagiert, um es so richtig krachen zu lassen. Krachen tut's aber erstmal an anderer Stelle, denn Jack ist der Verflossene von Vivian (Esperanza Roy), der Verlobten des Bürgermeisters, die ihrem Ex durchaus noch nachtrauert. Zum Knattern zieht man sich nach kurzer Wiederannäherungsphase in die verfallene Templerburg zurück, wird dort aber durch den verkrüppelten Murdo (José Canalejas) gestört, der finstere Andeutungen über die nahende Rückkehr der Templer ausstößt. Da also Knattern nicht ist, kippen die Turteltäubchen während des Fests fleißig Flüssiges in sich rein und beschließen durchzubrennen. Wird leider auch nix, denn die Templer finden sich des Nachts ein, um an den überbordenden Festivitäten teilzuhaben.
Erstaunlicherweise lassen sich die Untoten auch nicht von den Holzmistgabeln beeindrucken, die beherztere Partypeople in Stellung bringen. Einige Festgäste können sich in der Dorfkirche verschanzen, die fortan von den fußlahmen Leichenrittern belagert wird. Doch anstatt entspannt auf den Tagesanbruch zu warten, wenn der Fluch wirkungslos wird, versuchen etliche der Eingeschlossen mit vohersehbarem Ausgang, nacheinander an den Belagerern vorbei zu kommen.

Die Kritik des Gunslingers:

Neuaufguss des Templergrusels, der außer dem Bindeglied der untoten Ritter und dem Ortsnamen nichts mit seinem Vorgänger zu tun hat und auch nicht an diesen heranreicht: Der gesamte Film schleppt sich dahin wie die Templer auf der Pirsch und bietet insgesamt wenig Erbauung. Die Untoten sind nicht nur nach wie vor schwerfällig langsam und blind, dazu brennen sie wie Zunder, so dass eine Dose Haarspray und ein Feuerzeug bereits ausreichen müssten, den Spuk zu beenden. Konnten sie im ersten Teil sogar noch den Herzschlag ihrer verängstigten Opfer wahrnehmen, so haben sie hier offensichtlich diese Fähigkeit verloren, und man kann sich nun auf Zehenspitzen an ihnen vorbeischleichen. Die Sequenz, in der die Templer den Gräbern entsteigen, hat Ossorio kurzerhand aus Teil Eins übernommen, inklusive Gummihand und Pappmachée-Sarg: Sie bleibt neben der Szene, in der die Überlebenden an den wiedererstarrten Skeletten vor der Kirche vorbeischleichen, die stimmungsvollste des Films.
Insgesamt hat sich Ossorio weniger durch Vampirfilme als durch Romero oder auch Hitchcocks "Birds" beeinflussen lassen, was diesen nicht wirklich zur Ehre gereicht. Immerhin: Etwas mehr Mühe haben die Macher diesmal immerhin in die Kostümierung der untoten Pferde gesteckt, um wenigsten etwas positives gesagt zu haben.

Rating: $$ (Trash: $$$)

Splatter:

0/10

 

 

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