Access Keys:
Skip to content (Access Key - 0)
Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien

Toggle Sidebar

Dracula und seine Bräute

Info

OT: 
The Brides of Dracula

Jahr: GB 1960
R:
Terence Fisher
B: Jimmy Sangster, Peter Bryan, Edward Percy
K: Jack Asher
M: Malcolm Williamson
D: Peter Cushing, David Peel, Yvonne Monlaur, Freda Jackson

Quelle: DVD (Koch) Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Die junge französische Lehrerin Marianne Danielle (Yvonne Monlaur) strandet in einem transsylvanischen Provinzgasthaus, nachdem sie ihr bestochener Postkutscher bei einem Zwischenstopp ausgesetzt hat. Natürlich ist es eine gewittrige Nacht, natürlich ist kein Zimmer frei, natürlich drängt jeder die Lehrerin zur möglichst sofortigen Weiterreise. Da trifft es sich gut, dass die Baroness Meinster (Martita Hunt), die zufällig auf einen Wein hereinschneit, die Gutste auf ihr Schloss einlädt. Hier hält die Gräfin nicht nur lecker Abendessen bereit, sondern auch ihren offiziell für tot erklärten Sohn (David Peel) versteckt, der aufgrund einer nicht näher erklärten „Erkrankung“ angekettet in einem abgelegenen Schlosstrakt leben muss.
Neugierig, wie es sich einer Lehrerin geziemt, sucht Marianne, anstatt sich umgehend in ihr Bett zu begeben, Sohnemann auf. Der entpuppt sich als durchaus vernünftiger, gut aussehender junger Mann, der seine Mutter der Erbschleicherei bezichtigt. Marianne verhilft dem Charmeur zur Flucht und erkennt trotz offensichtlicher Indizien, wie der hingemordeten Baroness, nicht nur zu spät, wem sie da zu Diensten war, sondern verlobt sich im weiteren Verlauf sogar noch mit diesem. Doch zum Glück ist Vampirjäger Dr. van Helsing (Peter Cushing) wieder in Transsylvanien eingetroffen und kann entsprechend aktiv werden, als sich die vampirismusgeschuldeten Opfer häufen.

Zitate:

„Gute Nacht, und schlafen Sie gut. Gott möge Ihnen helfen.“ – „Wenn er nur könnte.“ (Marianne kann der Baroness nur wenig Trost spenden)

Die Kritik des Gunslingers:

Terence Fisher, während der 50er- und 60er-Jahre so etwas wie ein Hausregisseur des britischen Hammer-Studios, legte mit diesem Film eine gelungene Fortsetzung seines drei Jahre zuvor entstanden Erfolgs „Dracula“ vor. Zwar ist Christopher Lee nicht mehr mit von der Partie, dafür aber Peter Cushing, der mit seiner knochentrockenen, ja humorlosen Art dem Vampirjäger Dr.van Helsing DAS Gesicht par excellence gab. David Peel als jungem Obervampir fehlt zwar das Dämonisch-Dekadente eines Christopher Lee, doch macht er in seinem Rahmen einen durchaus guten Job. Der Film ist ein sorgfältig gemachter, schön ausgestatteter gothischer Horrorfilm nach bester Hammer-Manier, mit allerdings deutlichen Mängeln in der Geschichte. Das Tempo ist langsam, und obwohl der Spannungsbogen eher flach und ohne rechte Höhepunkte verläuft, ist die Atmosphäre stimmig und unheimlich. Der teilweise schrill auftrumpfende Orchester-Score unterstützt dies perfekt. Beachtung findet zudem der Aspekt des an seiner Daseinsform leidenden Vampirs in Gestalt der durch ihren Sohn versklavten Baroness Meinster: Sie lässt sich freiwillig durch van Helsing pfählen, um Erlösung zu finden. Leider sind die weiblichen Vampire ansonsten nur Staffage und spielen keinen weitere Rolle. Eine weitere Schwäche ist das Ende, das ein eher konventionelles Prügelfinale unter Einsatz von Kreuz und Weihwasser ist.

Rating: $$$$- (Trash: $$$ (Kinder, diese Fledermäuse!)

Splatter:

3/10

 

 

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzrichtlinien Datenschutzrichtlinien