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Frauen als Köder für CD 7

Leider kein Trailer.

Info

OT: 
Un Colpo da mille Miliardi
AT:
Turkish Connections

Jahr: I/SP/F 1966
R:
Paolo Heusch
B:
Pierre Lévy, Fulvio Gicca Palli, José Luis Jerez Aloza
K: Rafael Pacheco, Fausto Rossi
M: Piero Umiliani
D: Rik Van Nutter, Marilù Tolo, Eduardo Fajardo, Philippe Hersent. Alberto Dalbés, Tom Felleghy

Quelle: UFA (VHS)

 

Inhalt

In einem Labor kommt es zu einem folgenschweren Unfall, bei dem nur die beiden leitenden Wissenschaftler, stark verstrahlt, überleben. Da die beiden nur noch begrenzte Zeit zu leben haben, sollen sie, zwecks Verhörs über die Umstände des Unfalls, in ein Militärkrankenhaus geschafft werden. Auf dem Weg dorthin verschwinden sie jedoch. Einer der beiden wird wenige Tage später in Istanbul ermordet aufgefunden, obwohl er seinen verstrahlten Corpus nicht alleine dorthin geschleppt haben kann. Der amerikanische Geheimdienst vermutet, dass ein Unbekannter den anderen Wissenschaftler am Leben erhält, weil er dessen Fähigkeiten benötigt und setzt daher Geheimagent Fraser, CD7 auf den Fall an. In Istanbul lernt dieser die Tochter eines reichen Reeders kennen, der hinter den Geschehnissen steckt. Ziel des Unholds: Sprengung eines atomgetriebenen Frachters im Suezkanal, um aus der daraus folgenden Blockade des Kanals Millionengewinne einzufahren.

Die Kritik von Fabi88:

Der Name Rik van Nutter strahlt auf ganz eigene Weise Wohlklang aus. Der Schauspieler jedoch, der zum Tragen dieses Namens verdammt war - 2005 verstarb er in Folge einer Herzattacke- trat in recht wenigen Filmen auf und der einzige von Belang war der 1965 entstandene James Bond-Film "Feuerball", in dem er den Felix Leiter gab.
1966 dachte man sich in Italien daher, dass der bereits stark ergraute Amerikaner eine gute Wahl für die Rolle des Agenten CD7 (ist DVD-9 eigentlich sein Nachfolger?) sei. Ihm zur Seite stellte man
als "Fraser-Girl" Marilù Tolo.
Außerdem erlebt der geneigte Zuschauer Eduardo Fajardo als gar bösen Wicht und Philippe Hersent als ebenso bösen Arzt, der Fraser totstrahlen möchte.
Tolo ist sehr hübsch anzusehen und vor allem Fajardo spielt solide, beides kann man von Nutter leider nicht sagen, denn der wandelt über die gesamte Laufzeit mit grantigem Gesichtsausdruck durch die Kulissen und scheint sich zurück zum Set von "Feuerball" zu wünschen. Außerdem wird er vom späteren Synchronsprecher Roger Moores gesprochen, was für etwas Iritation sorgt, wenn man Nutter als Felix Leiter kennt und die Stimme sofort dem Moore-007 zuordnet.
Regisseur Heusch hat in seiner gesamten Karriere (1949-1970) nur 10 Filme als Spielleiter realisieren dürfen, agierte sonst nur als Assistent. Seine Regie ist eher betulich und hilft auch nicht dabei, den Film sonderlich positiv auffallen zu lassen, schlecht ist sie aber (leider?) dann auch nicht.
Dem Zuschauer werden wieder bekannte Versatzstücke aus Agentenfilmen geboten, wie der immer gern gesehene Bauchtanz zum Beispiel.
Die wichtigsten Faktoren für unterhaltsame Agentenstreifen, nämlich Schießereien, farbenfrohe Ausstattung, Gadgets und Verfolgungsjagden, bietet der Streifen, wenn überhaupt, nur in sehr homöopathischen Dosen.
Da es auch kein Bondiges Hauptquartier und
außer der netten Tolo relativ wenige Frauengibt, kommt im Endeffekt dann doch nur ein netter Agentenfilm ohne große Ambitionen heraus, den man nur als Euro-Spy-Fetischist gesehen haben sollte. Es fehlen einfach der charismatische Hauptdarsteller und genügend Actionszenen in bunter Umgebung.

Rating: $$$

Splatter:

Eine auskunftsfreudige Bauchtänzerin wird mit atomarer Strahlung getötet, was zu ein paar seltsamen Wunden führt, die Fraser mit stoischem Gesichtsausdruck betrachtet.

 

 

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