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Mike Morris jagt Agenten in die Hölle

Info

OT: 
Il Raggio infernale
AT:

Nido de Espinas (SP)

Jahr: I/SP 1967
R: Gianfranco Baldanello (“Frank G. Carroll“)
B: Domenico Paolella (“Paul Fleming”), Jaime Comas Gil, Juan Cabezas
K: Manuel H. San Juan
M: Gianni Ferrio
D: Gordon Weschkul (“Gordon Scott”), Nello Pazzafini (“Ted Carter”), Alberto Dalbés (“Albert Dalbes”), Massimo Righi (“Max Dean”)

Quelle: VHS (Magic)

 

Inhalt

Bewaffnete Finsterlinge (u.a. Nello Pazzafini und Paul Naschy) überfallen eine Wagen-Eskorte und legen Polizei-Begleitung nebst Passagieren flach. Die Insassen waren Wissenschaftler, mit deren Identitäten sich die Schurken Einlass verschaffen zu einer ganz speziellen Vorführung: Professor Macom (Tullio Altamura) nämlich hat als Resultat langer Forschungen eine super Strahlenkanone entwickelt - zu friedlichen Zwecken, versteht sich, deren mögliche Art Professore allerdings nicht erläutert. Ist auch wurscht, denn friedlich gestimmt sind die Eindringlinge, Agenten einer nicht genannten feindlichen Macht, keinesfalls. Während der Professor zur Demonstration mit seiner Kanone eine zentimeterdicke Wand aus einer Speziallegierung durchbrutzelt, schreiten die Herren Spione zur Tat: Sie schläfern das Kollegium mittels Gas ein, klauen das Gerät und den Professor gleich mit, auf das er fortan in einem fernen Land für das Böse schackern möge. Ein Fall für Spezialagent und Womanizer Mike Morris („Gordon Scott“), der sich auf die Spur der Übeltäter heftet, die ihr Hauptquartier - wahrscheinlich aus produktionstechnischen Gründen - so fern nicht, sondern in Barcelona aufgeschlagen haben.

Die Kritik des Gunslingers:

Drittliga-Bond-Abklatsch, der den Gunslinger allerdings trotzdem zu unterhalten wusste. Nach der action- und bleireichen Entführungsgeschichte, die immerhin über ein Drittel des Films in Anspruch nimmt, betritt Muskelmann Gordon Scott die Szene. Von da an wusste das Drehbuch offensichtlich nicht weiter. Also genehmigte man sich ein paar Litros Vino rosso, respektive tinto und kompensierte fehlende Ideen und die schmale Produktionskohle – siehe wieder unter Vino Rosso ;-) – durch exzessiven Einsatz von Maschinenpistolen und Fäusten. Untermalt wird dies durch einen schönen, aber teilweise unpassend heiteren Sixties-Jazz-Score von Gianni Ferrio, der die zeittypischen Ingredenzien wie Vibraphon, Orgel, Bläser und Chor beinhaltet. Ich mag sowas. Im übrigen: toller deutscher Titel.

Rating: $$ (Trash: $$$$)

Splatter:

0/10

 

 

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