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Big Ass Spider - Jetzt bist du am Arsch!

Info

OT:
Big Ass Spider!

Jahr:
USA 2013
R: Mike Mendez
B: Gregory Gieras
K: Banji Bakshi
M: Ceiri Torjussen
D: Greg Grunberg, Lombardo Boyar, Clare Kramer, Ray Wise

Quelle: TV (RTL 2)

 

Inhalt

Alex Mathis (Greg Grunberg) ist Schädlingsbekämpfer, der gefühlt Beste seiner Zunft, der sich nur „Der Exer“ nennt. Den Exer nun beißt nach einem Routineeinsatz eine giftige kleine Spinne, was ihm eine ambulante Behandlung im Krankenhaus beschert. Hier im Keller macht gleichzeitig ein Pathologe (Ruben Pla) unliebsame Bekanntschaft mit einer recht stattlichen Arachnide, die aus einem frisch angelieferten Leichensack springt.
Alex, der gerade zähneknirschend seine Krankenhauszeche berappen will, kriegt Wind von der Geschichte und bietet seine Dienste gegen Nichtzahlung der Rechnung an. Zusammen mit dem Sicherheitsmann José (Lombardo Boyar) begibt er sich auf Jagd nach dem Achtbeiner, der sich allerdings schon ins Lüftungssystem verkrümelt hat. Dann rückt auch noch das Militär an und riegelt den Schlunz ab: Die Spinnenmutante nämlich ist Ergebnis eines Unfalls bei einem *hust* wissenschaftlichen Experiment der Armee und dank implementierter Gene aus Fossilien vom Mars erschreckend wachstumsfreudig.
Wer groß und stark werden will, muss auch viel essen: Nachdem die Spinne als Hors d’Oeuvres sämtliche Obdachlose in der Kanalisation vertilgt hat, braucht sie mehr Fresschen zwischen die Cheliceren (wink). Und wo bitte gibt’s mehr zu jausen als in einem großen Park an einem Sonntagnachmittag? Während hier nun das eilig angerückte Militär sein Alamo erlebt, schlägt die große Stunde von Alex und José, um dem marodierenden Ungetüm Einhalt zu gebieten. Und nicht zu vergessen dem prall gefüllten Eiersack des großen Mädchens.

Zitate

Alex: „Ich denke wie eine Spinne, und ich bewege mich genauso.“

Klinikchef (Bob Bledsoe): „Ein Alptraum für die AIPler.“ (Der durch einen Spinnenbiss verletzte Pathologe kommt in die Erstversorgung)

Alex: „Kein Schädling kann den Exer überlisten.“

Gang-Mitglied: „Wenn ich das Vieh hier nochmal sehe, trete ich ihm in den Arsch.“

Alex: „Mein Wagen ist schrott!“ – José: „Und meine Sonnenbrille auch!“

Alex: „Wir werden die Spinnwarze in Brand setzen. So können wir sie von innen sprengen.“ – José: „Wo ist die Spinnwarze?“ – „In ihrem Arsch.“

Dr. Lucas (Patrick Bauchau): „Wir sehen uns in der Hölle, Braxton.“ (Klassisches aus dem Sprücheklopfer-Repertoire)

Die Kritik des Gunslingers:

Ursprünglich hatte Mike Mendez, der mit seinen Streifen „Mike Mendez‘ Killers“ und „Convent“ mehr als Achtungserfolge erzielt hatte, gar keine Lust auf einen Monsterschlock. Doch da nix anderes anlag, erwärmte er sich doch für das Projekt, zumal er es dann noch stärker in Richtung Komödie bürsten konnte.
Probleme gab’s aufgrund der limitierten Budgetierung: Daher griff Mendez bei der Besetzung vor allem auf Freunde und Bekannte aus der „Horror-Community“ von Los Angeles zurück. Aufgrund der Vermittlung eines Kumpels gelang es ihm, als Hauptdarsteller Greg Grunberg zu gewinnen. Der Mann ist in den Staaten ziemlich gut im Geschäft. Der Streifen selbst war dann in 17 Tagen abgedreht, wobei die zahlreichen Spezialeffekte anschließend noch weitere anderthalb Jahre benötigten.
Herausgekommen ist eine mehr als passable Hommage an Monsterfilme wie „King Kong“ über „Tarantula“ bis zu den Werken Roger Cormans. Besonders „King Kong“ wird hier Referenz erwiesen: von der Entführung des Love Interests des Helden durch das Monster, auch das Herumturnen auf einem Wolkenkratzer, hier begleitet von Hubschrauber- und Jetattacken, dürfte dem Afficionado bekannt vorkommen. Der Corman-Touch schließlich kommt über das Trashig-Augenzwinkernde rein, das die ganze Schose ins Comic-hafte zieht. Ich sach nur, die Bikini-Beauties auf der Spinnenspeisekarte *lach.
Dank der Schauspieler, besonders unsere beiden Buddies Grunberg und Boyar, geht die Sause gut aus, im Gegensatz zu zahlreichen ähnlich gelagerten Billigheimern, die in der Spätschiene verbraten werden. Die Qualität der Effekte streut stark: überzeugend beispielsweise das Auflösen eines Gesichts unter Spinnengift; auf der anderen Seite
ist oft sehr offensichtlich „CGI“ drauf gepappt. Ich hätte mir zwar noch mehr Überdrehtheit gewünscht, doch für einen unterhaltsamen Pilsetten-Abend reicht’s allemal.

Rating: $$$+ (Trash: $$$$)

Splatter:

4/10

 

 

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