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Info

OT: 
The Car

AT:
Der schwarze Killer

Jahr:
USA 1977
R: Elliot Silverstein
B: Dennis Shryack, Michael Butler
K: Gerald Hirschfeld
M: Leonard Rosenman
D: James Brolin, Kathleen Lloyd, Henry O'Brien, Ronny Cox

Quelle: DVD (Koch). Dank fürs Rezi-Exemplar!

 

Inhalt

Für Wade Parent (James Brolin), Sheriff eines Wüstenkaffs im Westen der USA, und seine Kollegen endet der beschauliche Alltag, als eine schwarze Limo im County auftaucht, gesteuert von einem offenbar Wahnsinnigen. Anstatt mit Parksündern, Familienstreitigkeiten und dem Befummeln von Freundin Lauren (Kathleen Lloyd), muss sich der wackere Schnauzbartträger nun mit Kapitalverbrechen befassen: Mord.
Immer häufiger nämlich metert die verdächtige Karre harmlose Leute nieder, um danach spurlos zu verschwinden. Weder existiert eine genaue Fahrzeugbeschreibung, noch eine Autonummer, und auch die anberaumte Großfahndung inklusive Straßensperren und Patrouillenfahrten führt zu keinen Ergebnissen. Erste Zeugenaussagen raunen sogar davon, dass in dem Wagen niemand am Volant sitzt.
Wade und seine Mannschaft versuchen, dem gewalttätigen Lincoln Continental die Parkkralle anzulegen, doch der scheint unverwüstlich.

Zitate

Ray (Roy Jensen): „Jetzt haben wir ihn! Er fährt direkt in die unsere Falle!“ (Ja, ja, red' du nur (Zwinkern))

Wade: „Die Bibel hilft uns auch nicht weiter.“

Die Kritik des Gunslingers:

Regisseur Elliott Silverstein war durchaus kein Unbekannter als man ihm die Regie zu „The Car“ antrug. Immerhin hatte er bereits durchaus respektable und erfolgreiche Streifen inszeniert wie „Cat Ballou“ oder „Ein Mann, den sie Pferd nannten.“ Nun sollte er im Fahrwasser von Kassenknüllern wie „Der weiße Hai“ einen Cheapo-Tierhorrorstreifen drehen. Nur ohne Tiere und in der Wüste.
Heraus kam vorliegender Film, in dem ein Auto die Rolle des Monsters übernahm, und anstatt langer Schatten grelles Sonnenlicht vorherrschte. Dementsprechend unzufrieden war Silverstein letztlich mit dem Endergebnis: achtbar gemacht, aber nicht das, was er sich an Grusel vorgestellt hatte.
Dabei hat der Film durchaus seine Qualitäten. So sind die ausschließlich handgemachten Effekte weitgehend stimmig, wenn man nicht zu genau hinschaut, und auch die Kameraführung ist eine Bank.
In der Wüste mag sich Grusel nicht so wirklich einstellen, doch viele Szenen sind wirklich fein gemacht. So funktioniert die Sequenz, in der das Auto mit letalen Folgen durch ein Wohnzimmer knallt, famos. Und auch das Aufmischen der Streetparade oder das Killen der beiden Radfahrer ist klassischer *hust* Tierhorror: Man erinnere sich nur an Angriffe von Bienen, Haien, Piranhas und ähnlichem auf Touristengruppen oder einsame Schwimmer *lach. Gleiches gilt für die genretypische „Monstercam“, in diesem Fall der subjektive Schuss aus dem Inneren der Karre durch die gelbgetönte Windschutzscheibe. Und das sprengstoffreiche Finale macht jedem Monsterschlock aus den Fifties alle Ehre.
Bei den Special Effects in der zweiten Reihe saß übrigens der nicht kreditierte William Aldridge. Der stieg später zu einem gefragten Mann in der Branche auf. So war er an Blockbustern wie die „Stirb-langsam-Reihe“ federführend beteiligt oder auch „Pearl Harbour“, „The Crow“ oder“Last Boy Scout.“
Die große Schwäche des Streifens ist, dass er zwischenzeitlich immer wieder den Fuß vom Gas nimmt. Dann beleuchtet er die Beziehung von Wade und Lauren, bei der letztere um die Gunst von Wades beiden Töchtern kämpfen muss; den Alkoholismus von Wades Kollegen Luke (Ronny Cox); die mit ordentlich Faustgemüse garnierte Ehe von Sprengstoffhändler Amos (R.G. Armstrong), ein Fiesling vor dem Herrn, und dessen Gattin Betty (Doris Dowling). Gehört nicht rein in so einen Streifen, da man diese Themen in einem Horrorfilm nicht ausreichend behandeln kann.
Trotz allem ein kurzweiliger 70s-Schlock, mit dem Genre-Fans eigentlich nix falsch machen können, wenn genug Erfrischungen kalt stehen.

Rating: $$$$- (Trash: $$$)

Splatter:

1/10

 

 

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