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Info

OT:
Knock Knock

AT:
Blood Splattered (D)
Saw Massacre (D)

Jahr:
USA 2007
R, B: Joe Ariola
K: Leif Husted-Jensen
M: Scott Anderson
D: Antonio Mastrantonio, Kim Taggart, Sal Sirchia, Joli Julianna 

Quelle: DVD (SunFilm)

 

Inhalt

Ein offensichtlich Wahnsinniger schnetzelt sich durch die Teenager eines kleinen Kaffs. Während sich immer mehr übelst zugerichtete Leichen türmen, ermittelt Detective Billie Vega (Kim Taggart) auf High Heels und völlig ahnungslos. Erst als sich der pensionierte New Yorker Ex-Bulle Mike Soato (Antonio Mastrantonio) des Falles annimmt, geht’s voran. Sehr zum Verdruss von Miss Vega.
Schlüsselfigur ist der zurückgebliebene Troy (Sal Sirchia), der zwar als Killer schnell ausscheidet, aber offenkundig mehr weiß. Mike recherchiert und kommt auf die Spur der vom Schicksal gebeutelten Familie Volpe: Vater Rico sitzt vermutlich unschuldig seit Jahren wegen Mordes im Knast; Sohn Rico Jr. (Lou Savarese), durch ein Feuer gezeichnet, genauso lange in der Klapse; Schwester Rachel (Stephanie Finochio) schafft als kombinierte Barfrau und Rausschmeißerin in einem abgefuckten Bumsschuppen.
Die Morde haben alle eins gemeinsam: Die Väter der Opfer spielten einst im örtlichen Football-Team, und die Taten selbst stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit den Berufen der Väter. Troy kann bald mehr Licht in die Sache bringen.

Zitate

Wer ist denn da?“

Bulle 1: „Vega verprügelt also einen Unschuldigen?“ – Bulle 2: „Vielleicht hat sie Ihre Tage oder so.“

Die Kritik des Gunslingers:

Beim Versuch, eine Hommage an die legendären Slasher-Filme der 1980er-Jahre zu fabrizieren, hat sich Regisseur und Autor Joe Ariola gehörig verhoben. Ansätze sind zwar gar nicht so schlecht, doch insgesamt geht die Geschichte ins Beinkleid.
Fangen wir erstmal mit den Lichtblicken an: Richtig gut geworden sind die Splattereien. Hier wird amtlich Mettgut aufgetischt, wenngleich es wegen der hektischen Schnittfolgen dann doch nicht so viel zu schauen gibt. Abgebrochene Besenstiele gegen Teeniebrustbeine, Schweißbrenner gegen nackte Haut, Action im Zahnarztstuhl und der Gebrauch von allerhand Schnitt- und Stichwerkzeugen machen dem Gorehound Spaß, obwohl  der Streifen dies alles sehr humorlos präsentiert. Dazu sägen Hardrock-/Metalgitarren. Echtes Grindhouse-Retro-Futter.
Leider ist der Rest des Streifens complettamente für den Ofen. Deutlich zu alte Schauspieler geben das Dosenfutter für den Irren ab. Bis sie endlich das Zeitliche segnen, sondern sie jede Menge mülligen Nonsense ab, während sich die Älteren an pseudotiefsinnigen Doof-Dialogen versuchen. Zum Glück haben die meisten Akteure so wenig Screentime, dass sie gerade anfangen zu nerven und auch schon – schwupps – am Fleischerhaken hängen. Super schrotto ist auch die deutsche Synchro. Sowas hört man sonst nur in alten Pornos, bei denen es zum Ausgleich aber mehr zu glotzen gibt.
So wartet man auf die Metzelszenen und den Unterhaltungswert, der sich nicht so recht einstellen mag. Die einzige Spannung, die der Streifen generiert, ist die Antwort auf die Frage, ob ausreichend Pilsetten im Kühlschrank bereitliegen. Hier war das Gott sei Dank der Fall, und das nenne ich nun wirklich ein Happyend.

Rating: $$ (einen gibt's für die Schlachtplatte)

Splatter:

7/10

 

 

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