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Sechs Kugeln für Gringo

Info

OT: 
Una Donna per Ringo
AT:

Dos Pistolas gemelas

Jahr: I/SP 1966
R: Rafael Romero Marchent, Salvador Gines
B: Manuel Sebares
K: Rafael Pacheco
M: Gregorio Garcia Segua
D: Pilar Bayona ("Phylis Bay"), Emilia Bayona ("Milli Bay"), Sean Flynn, George ("Jorge") Rigaud, Beni Deus

Quelle: VHS (VCL)

 

Inhalt

Zusammen mit ihrem Großvater (José Orjas) kommen die beiden hübschen Zwillinge Sally und Jenny Parker ("Phylis Bay", "Milly Bay") ins texanische Städtchen Salinas. Hier wollen sie der einheimischen Landbevölkerung mit dubiosen Wundertinkturen und Schießwettbewerben die Dollars aus dem Kreuz leiern.
Des Abends geht Grandpa mit den verdienten Penunzen gerne Pokern im Saloon, wo er auch prompt eine Farm gewinnt. Leider gerät er sofort in einen handfesten Kugelhagel, so dass seine Enkelinnen unverhofft zu Land und Haus kommen. Hier sehen sich unsere Zwillinge den Machenschaften der finsteren Gang von Farrell ausgesetzt.
Farrell, der mit dem Sheriff (Luis Induni) paktiert, hätte gerne das Land: Zum einen naht die Eisenbahn; zum anderen gibt's dort ein fettes Petroleumvorkommen. Doch die Mädels sind schnell mit dem Schießeisen und können sich zudem auf die Unterstützung des smarten Ranchersohns "Gringo" Hatterey (Sean Flynn) sowie des Eisenbahningenieurs Robert Clark (Rogelio Madrid) verlassen.

Die Kritik des Gunslingers:

Wieder mal ein ziemlicher Rohrkrepierer von Rafael Romero Marchent, diesmal aus dem Jahr 1966. Nicht nur, dass der Streifen ein Schlag ins Gesicht der Frauenbewegung ist: Schließlich genießen es die beiden Mägdelein offensichtlich, wenn ihnen ein starker Kerl den Allerwertesten versohlt. So was lässt uns ja eh' kalt ;-). Weit schlimmer ist, dass die Geschichte langweilt, so dass der Film nur mit etlichen Rauchwaren und sonstigen Erfrischungen am Start zu bewältigen ist.
Wenigstens stimmen Location, Ausstattung und Kamera. Bemerkenswert allein wegen der Tatsache, dass dies einer der wenigen (Italo-) Western ist, in denen Frauen die Hauptrollen haben.

Rating: $$

Bodycount:

ca. neun Gringos

Explizite Brutalitäten:

Noch vor dem Vorspann wird ein armer Tropf von Farrells Gangstern zusammengeschlagen und später erschossen, um die Lage eines geheimen Wasserlochs zu erfahren. Seltsamerweise weiß später anscheinend jeder, wo der kühle (Petroleum-)Quell zu finden ist.

Liebe:

Auf jeden Topf passt ein Deckel, so auch auf Sally und Jenny (schnarch!): 1/10

 

 

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