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30 Winchester für den Teufel

Info

OT:
30 Winchester per El Diablo


AT:

30 Winchester für El Diablo

Jahr: I 1965
R, B:
Gianfranco Baldanello („Frank G. Carrol“)
B:
Franco Cobianchi (“Peter White”), Alfonso Brescia (“Al Bradley”)
K:
Marcello Masciocchi (“Marcel Mascot”)
M:
Ghant
D:
Carl “Karl” Möhner, Ivano Staccioli („John Heston“), Mila Stanic, Alessandra Pannaro (“Topsy Collins”)

Quelle: TV (Tele 5)

 

Inhalt

Der Mexen-Boss El Diablo (José Torres) ist sowas wie ein Viehdieb de luxe: Auf Bestellung überfällt er Viehtrecks, killt die Mannschaften und verscherbelt Rinder und Pferde an seine Auftraggeber in Mexiko. Tipps für die Raubzüge erhält er von der Barsängerin Rosario (Mila Stanic), die wiederum liiert ist mit Francisco Webb (Ivano Staccioli), Sohn des Sheriffs (Attilio Dottesio) von Canyon City, einem elenden Grenznest.
Doch Webb und Rosario wollen mehr, nämlich den fetten Regierungs-Goldtransport, der in Kürze Richtung Mexiko durchrauschen wird. Dazu wiederum brauchen sie El Diablos Hilfe, der zögert, weil er um die Gurkenhaftigkeit seiner Mannschaft weiß. Mit ein bisschen Arschwackeln und falschen Versprechungen bringt Rosario den Wackelkandidaten schnell auf Kurs. Aber mit Jeff Benson (Carl Möhner) hat sich zwischenzeitlich ein nicht einzuschätzender Fremder in Canyon City breitgemacht, der verdammt schnell mit der Bleipuste ist und den Gangstern einen Strich durch die Rechnung zu machen droht.

Zitate

„Benehmt euch endlich wie Menschen und nicht wie Vollidioten.“ (Kaum neu in der Stadt, und Jeff Benson riskiert `ne dicke Lippe)

Die Kritik des Gunslingers:

Erster Gehversuch Gianfranco Baldanellos im Genre, der leider genauso halbwarm endet wie das Meiste, was er hier noch abliefern sollte. Ausdrücklich ausgenommen ist „Auf die Knie, Django, und leck mir die Stiefel", sein mit Abstand bester Western.
Der eigentlich solide gemachte Streifen begeht eine Todsünde: er langweilt. Nicht weil’s ihm an Action fehlt, nein, sondern schlicht und ergreifend deswegen, weil er mit Überraschungen geizt und sich einer leider stringent durchgehaltenen, klar voneinander abgegrenzten Gut-Böse-Dramaturgie bedient.
Während Carl Möhner seine Sache noch mit Anstand hinter sich bringt, ist sein Sidekick Antonio Garisa als blödelnder Gefährte schlicht und ergreifend grauenvoll und ebenso überflüssig wie eine nasse Windel um den Kopf. Ivano Stacccioli als Oberschurke fehlt schlicht und ergreifend das Format, genauso wie José Torres als Banditenführer: Beide haben später deutlich Besseres abgeliefert.
Der amerikanische Look und die entsprechende Doof-Liebesgeschichte zwischen Benson und Schurkenschwester Barbara (Alessandra Pannaro) sind ebenfalls keine Bereicherung. Das schwerblütige musikalische Titelthema des Obskuro-Komponisten Ghant mit Trompete und Akustikgitarre ist allerdings genießbar.

Rating: $$

Bodycount:

ca. 21 Gringos, ca. 70 Mexikaner, 1e Frau

Explizite Brutalitäten:

  • Die Mex-Banditen lassen den gefangenen Jerry (Antonio Garisa) „tanzen“, werden dann aber durch Jeff um das finale Vergnügen gebracht: Der Zuscheuer leider auch, denn nun hat er Jerry für den Rest des Films an der Backe
  • Jeff kriegt von den Mexikanern und dem Webb-Schergen Blacky (Guglielmo Spoletini) feste was auf die Omme

Liebe:

Zwischen Jeff und Barbara entspinnt sich eine keusch-dröge Lovestory im D-Zug-Tempo. Da ist bei Francisco und Rosario wesentlich mehr Feuer drin, allerdings auch nicht genug: 2/10

Splatter:

Das be-hämmerte Gesicht Jeffs ist das Highlight: 2/10

 

 

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